LSV Zollgrün – SG Knau/Plothen 0:5 (0:4)

Der Gastgeber stand von Beginn an auf verlorenen Posten, da er das Spiel mit einem Spieler weniger beginnen musste. Zum Glück nutzte die Spielgemeinschaft ihre zahlreichen Chancen in der ersten Spielhälfte nur mangelhaft. Als nach der Pause sich ein Spieler aufseiten der Zollgrüner verletzte und ausscheiden musste, schalteten die Gäste fairerweise einen Gang zurück, um das Ergebnis im erträglichen Rahmen zu halten.

Tore: 0:1, 0:2 Splitthof (3./15.), 0:3 Meier (20.), 0:4 Kembel (29.), 0:5 Göpfarth (37.)

SG Knau/Plothen – SV 1961 Lössau 6:1 (3:0)

Die Hausherren waren fest gewillt, mit einem Sieg in das Jahr zu starten und die gute Hinserie fortzusetzen. Zu Beginn des Spiels hatten allerdings beide Mannschaften damit zu kämpfen, sich auf dem Knauer Geläuf zu Recht zu finden. So kam es anfänglich nur zu wenigen Tormöglichkeiten. Mit zunehmender Dauer übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando und brachten die Lössauer Defensive das eine ums andere Mal ins Wanken. Doch fehlte noch das Glück. Lediglich das Aluminium sicherte den Gästen zu diesem Zeitpunkt das Unentschieden. Erst sechs Minuten vor dem Pausenpfiff platzte der Knoten, als Müller den längst überfälligen Führungstreffer erzielte. Dieser Führungstreffer beflügelte die Mannen der SG und sie stellten ihr Offensiv-Visier scharf. So waren es erneut Müller und Debütant Kembel, die mit einem Doppelschlag vor der Pause, den Vorsprung auf 3:0 hochschraubten. Nach der Pause ließ der Sturmlauf der Hausherren nicht nach und Kembel erzielte mit einem satten Schuss in der 31. Minute das 4:0 für die Gastgeber. Mit diesem erneuten Nackenschlag kurz nach der Pause war die Widerstandskraft der Gäste vollends gebrochen. Mit ansehnlichen Kombinationen erhöhte erst Luckner auf 5:0 und schließlich erneut Müller, mit seinem dritten Tor, auf 6:0. Im Gefühl des sicheren Sieges hielt der Schlendrian Einzug und die Hausherren vergaben noch gute Möglichkeiten auf weitere Tore. Den Schlusspunkt der Partie setzte Liebold, als er eine Unachtsamkeit in der Knauer Hintermannschaft zum Ehrentreffer für sein Team nutzte.

Tore: 1:0 Müller (24.), 2:0 Müller (29.), 3:0 Kembel (30.), 4:0 Kembel (31.),  5:0 Luckner (40.), 6:0 Müller (49.), 6:1 Liebold (55.)

Wisenta Cup 2018

Schleiz (j.m.). Bergland Oschitz heißt der Sieger der vierten Auflage des Wisenta-Cups. Der Tabellenzweite der Freizeitliga konnte sich in der Endabrechnung aufgrund des besseren Torverhältnisses gegen den letztjährigen Turniersieger, SG Knau-Plothen, durchsetzen. Die Spielgemeinschaft hatte im direkten Vergleich mit Oschitz mit 2:1 das bessere Ende auf ihrer Seite. Doch zuvor erwies sich für die Männer aus dem Teichgebiet, die Mannschaft des SV Güldequelle Löhma (1:2) als Stolperstein, was ihnen letztendlich den Turniersieg kostete. Turnsieger Bergland Oschitz war gleichzeitig mit 22 Toren das torhungrigste Team und stellte Markus Porst – mit acht Treffern – auch den Torschützenkönig des Turniers. Platz drei sicherten sich die Kicker aus Löhma mit weiteren Siegen über SV 1961 Lössau (6:0) und SG Görkwitz 63 (5:0). Der derzeitige Tabellenführer der Freizeitliga Chemie Triptis, der mit einigen Nachwuchsspielern angereist war, musste sich mit dem vierten Rang begnügen. Ohne Sieg im gesamten Turnier blieben Görkwitz und Lössau, der direkte Vergleich zwischen diesen beiden Vertretungen endet 1:1. Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses musste sich Lössau mit dem letzten Rang begnügen. Leider mussten die SG Kirschkau und der SV Krölpa noch kurzfristig ihre Teilnahme am Turnier absagen, sodass lediglich sechs Mannschaften um den inoffiziellen Hallenmeistertitel der Freizeitliga kämpften. 

Mit André Gaertner (Lössau) und Roy Tschirpke (Oschitz), die beide kurz vor der Vollendung des fünften Lebenjahrzehntes stehen, erhielten die beiden ältesten Spieler eine besondere Ehrung. Die Schiedsrichter Benjamin Sippach (Neustadt) und Michael Starke-Färber (Auma) hatten mit dem äußert fair ausgetragenen Spielen keine Probleme.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Oschitz – Löhma 4:1, – Görkwitz 6:0, – Triptis II 5:1, Knau/Plothen 1:2, – Lössau 6:0;

Knau/Plothen – Triptis II 3:0, – Löhma 1:2, – Lössau 3:1, – Görkwitz 3:0;

Löhma – Görkwitz 5:0, – Lössau 6:0, Triptis II 3:4;

Triptis II – Lössau 3:1, – Görkwitz 2:3;

Görkwitz – Lössau 1:1;

Endstand

SG Bergland Oschitz                                     22:4       12

SG Knau/Plothen                                           12:4       12

SV Güldequelle Löhma                                17:9         9

FC Chemie Triptis II                                      11:14       9

SG Görkwitz 63                                              3:18         1

SV 1961 Lössau                                              3:19        1